4. Bahnstadtlauf

Bereits zum vierten Mal veranstaltet der Stadtteilverein Bahnstadt in Zusammenarbeit mit dem Lauftreff Bahnstadt und dem Heidelberger Turnverein 1846 e.V. in diesem Jahr den Bahnstadtlauf. Bis zu 400 Läuferinnen und Läufer werden am Samstag, 20. Juli, um 18.30 Uhr beim Hauptlauf wahlweise über fünf oder über zehn Kilometer antreten. Gestartet wird wie im vergangenen Jahr an der Pfaffengrunder Terrasse. Von dort führt der 2,5 Kilometer lange Rundkurs über die Promenade, vorbei an der Schwetzinger Terrasse und dem Gadamerplatz zurück zur Pfaffengrunder Terrasse.

Daneben sind um 18 Uhr ein Kinderlauf für die Altersklassen U8 und U10 sowie um 18.15 Uhr ein Schülerlauf für die Altersklassen U12 und U14 geplant. Die Strecke umfasst jeweils 1,3 Kilometer. Die Siegerehrung ist um 20 Uhr vorgesehen. Parallel zum Bahnstadtlauf wird auch wieder das Sommerfest des Stadtteilvereins stattfinden.
Die Band 8back30 https://8back30.de.tl/ wird mit achtziger-Jahre Klassikern we „Run to you“ oder „Burning Heart“ für einen musikalischen Motivationsschub sorgen, der persönliche Spitzenzeiten möglich machen wird.

Ab sofort können sich alle Interessierten für den Bahnstadtlauf anmelden.
„Wir freuen uns, wenn besonders viele Lauftreffs aus der Region teilnehmen, so Thorsten Hupperts vom Lauftreff Bahnstadt. Schließlich kam die Idee des Bahnstadtlaufs aus unseren Reihen“.
Mehr Informationen zur Klasseneinteilung, zum Streckenprofil und der Anmeldung finden Sie unter www.bahnstadtlauf.de.

Draußen von der Bahnstadt kamen sie her

Der zweite Nikolaus-Zipfelmützenlauf in der Bahnstadt war ein großer Erfolg. Am Samstag Nachmittag um 15:00 Uhr trudelten so nach und nach immer mehr Nikoläuse am ehemaligen Bahnstadttreff LA 33 ein. Ihr Vorhaben: Eine Charity-Runde durch die Bahnstadt joggen. Diesmal wurde für die Waldpiraten, ein Camp der Deutschen Kinderkrebshilfe, gelaufen. Die Stimmung war außerordentlich gut.

Nikolauszipfelmützenlauf 2018 coole Stimmung vor dem Start

Kein Wunder! Unter ihnen waren bekannte Läuferpersönlichkeiten – man kannte sich und begrüßte sich dementsprechend herzlich. Los ging es dann Richtung Feld, Wald und Wiese.
Nikolaus Zipfelmützenlauf am Start LA 33 Teil 2

Nach einer halben Stunde, machten die joggenden Nikoläuse einen Zwischenstopp beim Nachbarverein HTV 1846.

Zwischenstopp beim HTV 1aZwischenstopp beim HTV 1

Nach dem Läuferpunsch, gesponsert von der Gaststätte Moods, ging es angeheitert weiter Richtung Bahnstadt zum Bürgerzentrum B³. Dort kam es dann zur Vorstellungsrunde und zum Austausch über vergangene und zukünftige Events in Heidelberg.

Nikolaus Zipfelmützenlauf Networking im Bürgerhaus

Neben Vereinsvertretern z.B. dem HTV 1846, waren auch andere ehrenamtliche Organisationen wie Rock your life, eine Studentenbewegung, die sich für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit einsetzt, der Lauftreff Rohrbach und auch Nina Umhey,  ein professioneller Sportcoach, mit dabei. An diesem Abend waren sich alle einig: Solche Charity-Läufe bereichern nicht nur Läuferherzen – sondern auch unsere Gesellschaft.

Nikolaus Zipfelmützenlauf Unterschriftenliste Waldpiraten im Bürgerhaus


Dank der Läuferinnen und Läufer konnte für die Kinderkrebshilfe Waldpiraten ein schöner Spendenbetrag überreicht werden.


Laufgefühle unterm Vollmond

Gemeinsam treffen sie sich in vielen Städten Deutschlands, Dänemark, Österreich, der Schweiz und Spanien zum Gutenachtlauf. Jetzt neuerdings auch in der Bahnstadt.

Anke Heines und ihre Tochter Lotte vom veganen Bistro Alge,  Nina Umhey, Professional Coach von xtra sports waren die Initiatoren dieser abendlichen Läufermobilisierung zugunsten des Tierschutzes. Die symbolische 1-Euro Laufspende wurde gerne in die „Läufermaus“ eingeworfen. So manch einer hat sogar mehr eingeworfen, weil ihm die Aktion von http://www.laufengegenleiden.de so wichtig war!

Gutenachtlauf mit Flyer

Und das Läufernetzwerk und der Aufruf  “ Rein in die Laufschuhe und ab zur Alge!“ funktionierte. Es kamen 37 Läuferinnen und Läufer aus unterschiedlichen Lauftreffs und Vereinen. Auch der Lauftreff Bahnstadt unterstützte die Aktion mit 7 Repräsentanten. Nach einer kurzen Begrüßung wurde das obligatorische Gruppenfoto gemacht. Schließlich wurde mit dem 1. Heidelberger Gutenachtlauf Läufergeschichte geschrieben.
Gruppenbild Gutenachtlauf in der Alge

Danach hieß es: Raus. Stirnlampe an. Laufen. Vollmond gucken. Nina hatte sich eine 5 km lange Laufstrecke Richtung Feld-Park und Bahnstadt ausgedacht. Die wenigen Spaziergänger, die wir getroffen haben, waren etwas irritiert. Was war das für eine Meute, die lachend und erzählend durch die Vollmondnacht lief?

Gutenachtlauf mit Str Überquerung

Nach etwa einer Stunde kehrten wir auf den Gadamer Platz zurück. Nina wäre nicht Nina, wenn Sie zum Ende der Läufercommunity nicht noch ein paar Dehnungsübungen zur Muskelkatervorsorge anbot. Und so dehnten wir uns und dachten gemeinsam über die erlebten Vollmondlaufeindrücke nach.

Gutenachtlauf nach dem Lauf

Und die Mehrheit der Läufer war sich sicher: Wir kommen wieder!
Am Mitwoch, den 24. Oktober,  um 20:30 Uhr heißt es dann wieder:
„Rein in die Laufschuhe und ab zur Alge – dem Tierschutz zuliebe.“

Ein Coach, fünfzehn Athleten und die Degenkolb-Übung

Wir hatten Glück. Das Wetter meinte es an diesem Tag gut mit uns. Die letzten acht Wochen waren Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius die Regel, selten waren die Temperaturen darunter. Letzte Woche Dienstag stach die Sonne nicht so stark vom Himmel und damit auf unsere Köpfe. Stattdessen war es bewölkt und gewittrig. Ein typischer schwüler Sommerabend.  Trotzdem sollten wir uns laut Coach warm laufen.
Ich hörte kein Murren, sah in nur glückliche Gesichter:

Nina erwartete uns bereits. Nachdem Sie uns die einzelnen Übungen vorgestellt  und auch vorgemacht hatte, durften wir uns zum zweiten Mal warm machen 😉 diesmal aber mit Fokus auf Streckung und Dehnung der Gliedmaßen:

Anwärmen Titel

Einigen aus dem Lauftreff meckerten mit mir. „Du machst von uns Bilder – statt dich auch zu quälen. Das ist ungerecht!“  “ Ich bin auch schon ein alter Sack!“ Das saß. Keine Widerworte mehr. Lediglich Wolfgang grinste schelmisch. Und dies zu Recht. Er war nämlich der Älteste. Bloß keiner hat es bemerkt.


Der Übungszirkel, der von uns ingesamt zweimal durchlaufen wurde, beanspruchte fast alle Muskelpartien eines Läufers. Neben Geschicklichkeit,  Balance und Ausdauer war auch Beweglichkeit gefordert. John Degenkolb wäre stolz auf uns gewesen. Wenn der gewusst hätte, das unser Coach sogar eine Übung ihm gewidmet hat. Diese Kraft Balance Übung hatte es in sich und Wolfgang stand auf sie- wie eine Eins!

Die John Degenkolb Übung.JPG

Ach ja! Da war dann noch was! Zum Ende wurde der Athletikmann bzw. die Athletikfrau aus der Bahnstadt 2018 gekürt. Nach 12 Minuten mit dem Rücken an die Wand standen sie fest: Carsten war unser Top-Athlet, Anke und Dorothee waren unsere Top-Athletinnen.

 

PS: Dank an unsere Nina Umhey unseren besten Coach aus der Bahnstadt!
Dein diesjähriges Athletiktraining hat wieder Riesenspass gemacht-
wir spürten die Nachwirkungen ( Muskelkater) noch drei Tage danach 😉

 

 

So sehen Sieger aus: Lauftreff beim Bahnstadtlauf aktiv

Ob vor oder hinter den Kulissen des  Bahnstadtlaufes. Überall waren unsere Lauftreffmitglieder zu finden und aktiv: Bei der Vorankündigung in der RNZ, beim Aufbau der schweren Absperrungen für die Laufstrecke zusammen mit unseren Sportfreunden vom HTV, als Teamlead bei Organisation der  35 Streckenposten, an der Kasse beim Verkauf der Getränke- und Essensbons, bei der Startnummern-ausgabe, an der Wasserstation als Unterstützung für unser Premiumsponsor die Stadtwerke, als Koordinator für unser Rot-Kreuz-Team, bei der Medaillenvergabe oder als Teilnehmer beim 5- und 10 km Lauf.

Insgesamt 7 Läuferinnen und Läufer von uns wagten bei hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 30 Grad  die 5 Kilometer oder 10 Kilometer Laufstrecke.
Alex Hubert war unser schnellster Mann mit 45 :38 Minuten, gefolgt von Michael Kayla mit 59 Minuten, Norbert wurde Dritter von unserem Lauftreff mit 69 Minuten.
Unsere schnellste Frau war Carina König in 32 Minuten, Carsten Goldberg war sogar noch eine Minute schneller auf der  5-Kilometer-Rundstrecke.

Ich bin sehr stolz auf unser Lauftreff-Team; wir haben unseren Beitrag für ein erfolgreiches Bahnstadtfest 2018 geleistet. Knapp 500 Läuferinnen und Läufer und 3000 Besucher rund um den Gadamer-Platz sind Beweis genug…

 

 

Lauftreff unterstützt Aktion 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung

Der Lauftreff  Bahnstadt unterstützt die Sammelaktion- des Vereins Deckel drauf e.V.
Der Verein Deckel drauf e.V. sammelt derzeit mit der Kampagne „500 Deckel ..für ein Leben ohne Kinderlähmung!“ www.deckel-gegen-Polio.de

Um was geht es?
Der Verein finanziert Polio-Impfungen durch den Verkauf von Getränkedeckeln aus Kunstoff an Recyclingunternehmen. Mit 500 Deckel kann eine lebenswichtige Impfung bezahlt werden.

„Wir möchten mit unseren Lauftreff und Partner werben und diese wertvolle Aktion weiter in der Bahnstadt vorantreiben“ so Thorsten Hupperts.

Wir haben es geschafft!

Liebe Helfer, Unterstützer, Aktivisten und Freunde des „Ersten Rohacher Weinberg-Laufs“,

wir haben es geschafft !  Das Event hat stattgefunden – und wie ich glaube mit Erfolg und zur Freude und zum Spaß aller Beteiligten.

Rohrbacher Weinberglauf 1

Sogar das Wetter hat mitgespielt, wobei wir kurzzeitig ‚mal zittern mussten (im Zielbereich hatte eine Böse-Wetter-Böe uns den Zeltling weggehoben, so dass wir ihn ganz schnell abgebaut haben). Natürlich war es eigentlich mit ca. 30 °C viel zu heiß. Aber die Sportler waren alle vernünftig, sind z.T. Bergpassagen gegangen, manche sind gleich im Tal geblieben. Es war ja kein toternster Wettkampf, sondern ein abwechslungsreicher Spaß-Lauf. Ein vorgeplanter Notfall und auch sonstige ungute Situationen traten glücklicherweise nicht ein.
Als erste ging Lisa Hoffmann nach sagenhaften ca. 45 min durch’s Ziel, kurz darauf Felix Hoffmann, ihr Ehemann. Beiden habe ich zu ihrer Spitzenleistung jeweils mit Hilfe einer guten Flasche Wein gratuliert. Nach geschätzten 2 h (Irrtum vorbehalten) waren auch die letzten im Ziel und ich konnte auch unsrerer „Besenwagen-Läuferin“ Adrea Tenorth eine Flasche Wein überreichen.
Zwei Erfrischungsstationen unterwegs und dann natürlich auch im Ziel halfen, den sicherlich hohen Flüssigkeitsverlust der Sportler wieder auszugleichen. Highlight dürfte die  Station am Dachsbucker – 
dem höchsten Punkt des Parcours – gewesen sein, wo als Überraschung der „Nachbarschaftskrach“ mit wildem „Gebläse“ die Aktivisten empfing. Hier wurde auch ein Schluck Dachsbuckelwein angeboten.
Rohrbacher Weinberglauf 2

Nach dem Lauf traf man viele der Sportler und Helfer und auch den Nachbarschaftskrach beim Gockelfest der Kleintierzüchter.

Zu erwähnen sei noch, dass eine RNZ-Reporterin beim Start und dann auch auf dem Dachsbuckel vor Ort war. Auf ihren Bericht können wir am Dienstag im „Blick in die Stadtteile“ gespannt sein.

Abschließend möchte ich es nicht versäumen, allen irgendwie Beteiligten – sei es bei der Streckenerkundung und den Testläufen, der Planung und Organisation eines Notfalls, der Webung (Homepages und Newsletter von Bahnstatt-Lauftreff, Punker, Stadtteilverein sowie Obst, Garten und Weinbau Verein), der Leihgabe von Ausrüstungen, der Vorbereitung und der konkreten Mithilfe vor, während und nach dem Lauf, ganz herzlich zu danken. Ohne Eure Untersützung hätte der Erste Rohrbacher Weinberg-Lauf nicht statfinden können. So können wir uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr freuen.

Mit sportlichen Grüßen

Uli Kaiser