Laufend gegen Krebs – auch wir waren dabei

Eine Gruppe von uns  war beim diesjährigen Benefizlauf des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) gestern abend mit dabei:
Trotz drückend-schwüler Witterung und Temperaturen von mehr als 30 Grad entschlossen sich über 4500 Sportler mitzumachen. Die allermeisten bewältigten traditionell wieder die 2,5 km langen Rundenlauf , schließlich sollte das diesjährige Spendenziel von 125.000 Euro für die Krebsforschung erreicht werden.
Die besonders Ambitionierten  liefen den Halbmarathon; manche auch die 11 km den Neckar entlang. Die Stimmung beim mittlerweile zweitgrößten Laufereignis in Heidelberg war genial: Zum Einem ausgelöst durch das offene und unterschiedlich motivierte Teilnehmerfeld: Von ehemaligen Krebspatienten, Sportler mit Handicap, Laufprofis,  Familien mit Kinder,  Firmenrepräsentaten bis Studenten und mitlaufenden Haustieren. Zum Anderem hat der Veranstalter es durch Professionalität geschafft ein tolles Umfeld für die Teilnehmer zu schaffen: So gab es Wasserstände und Wasserfontänen für die Heißgelaufenen, im Zieleinlauf spielte eine Musikband und so manch Abgerackerte konnte sich gleich  im Massagezelt der Physioschule Heidelberg sein Zipperlein wegmassieren lassen oder im Anschluss  sich an den leckeren Essens-  und Getränkestände sich von diesem einzigartigen Heidelberger Spendenlauf erholen.

 

NCT Lauf 2017 SprühbildCorinna NCTNCT 2017 Wassersprüh

Leckeres von einem Jogger für Jogger

Es war der Gründonnerstag. Nach einem 10km Lauf am Morgen musste ich mir Gedanken machen was ich Mittags esse. Der Kühlschrank gab nicht so viel her: Butter, Milch, ein paar Joghurts, Gurken und Krabbencreme mitgebracht aus Rügen. Das wars!
Gott sei Dank hatten wir jede Menge eingefärbte hartgekochte Eier.
Ich entdeckte im Regal noch das frischgekaufte Brot von der Holzofenbäckerei Rothermel. Also schmierte ich mir ein Brot mit Butter, nahm den Eierschneider und zerteilte mir zwei hartgekochte Eier. Oben drauf ein paar Tupfer Krabbenreme. Die Kresse von meiner Frau in unseren Kräutergarten musste auch noch etwas abrasiert werden… und fertig war etwas ganz Leckeres!Laufrezept Jogger für Jogger

Warum wir einmalig sind

Bei uns kann jeder mitmachen: Ob groß oder klein, dick oder dünn, ungeübt oder geübt im Laufen. Wir stellen uns auf jeden Mitläufer ein.
Wir sind eine überschaubare Laufgruppe, die Spaß am regelmäßig gemeinsamen Laufen hat und die ihre positive Stimmung gerne an unsere Mitläufer weitergibt. Bei uns wird beim Laufen – falls die Puste noch ausreicht sogar noch so einiges besprochen und Meinungen und Ideen ausgetauscht. Glaubst du nicht? Dann mach Dir doch selbst mal ein Bild von uns und komme dienstags um 18:30 Uhr mal vorbei? Wir würden uns freuen. Je mehr Läufer da sind, desto mehr Spaß haben wir miteinander. Bis dann…

Ein Welcome Run für Flüchtlinge

Beim Laufen, falls noch genug Puste vorhanden, wird bei uns so Einiges besprochen.
So auch geschehen an einem Dienstag im September. Ich konnte mich noch gut erinnern.
Ich lief mit Tim und wir diskutierten über Flüchtlinge und deren Situation in unserem Land. Uns war beiden bewusst, dass wir etwas Gutes, Integratives tun wollten.
Mein erster Gedanke war, diese in einem Flüchtlingsheim zu besuchen. Natürlich mussten wir dorthin laufen. Das versteht sich von selbst. Doch ging das so ohne Weiteres? Dann wollen wir mit Ihnen eine Runde zusammen laufen. Falls keine Laufschuhe vorhanden, kein Problem. Wir haben ja oftmals mehr als ein Paar. Tim hatte dann die Idee für den richtigen Namen. Wir wollen Sie bei uns willkommen heißen und mit Ihnen zusammen laufen: Die Idee für ein Welcome Run war geboren.
Hanna war auch sofort begeistert. Gemeinsam wollten wir die nächsten Schritte in unserem Lauftreff-Team angehen. Wir trafen uns mehrmals im Bistro Balthazar, um den Ablauf des Welcome Runs zu besprechen. Unsere größte Herausforderung bestand darin, wie und durch wen der Kontakt zu den Flüchtlingen hergestellt werden konnte? Unser Glück war, dass im Patrick-Henry-Village (PHV), dem zentralen Aufnahmelager für Flüchtlinge, parallel auch die Idee für eine Laufgruppe entstand. Dort hatte unter anderem auch die Diakonie ihre Arbeit aufgenommen. Es galt jetzt kurzfristig die Kontaktperson ausfindig zu machen und dieser unsere Idee für ein Welcome-Run zu erklären.

Es gelang. Unsere Kontaktperson bei der Diakonie im PHV fand unsere Idee nach Zögern und weiteren klärenden Gesprächen  gut. Wir wollten 5-10 lauf begeisterte Flüchtlinge im PHV abholen und Sie zu uns in die Bahnstadt zum Laufen, gemeinsamen Austausch mit Getränken und Essen einladen. Daneben sollte es eine Laufbörse geben. Wir sammelten für diesen Zweck gut erhaltene Joggingschuhe und Laufklamotten.
Am 18.10. 2015 um 14:00 Uhr liefen mit unseren Lauftreff vier Flüchtlinge aus Afghanistan und drei Flüchtlinge aus Afrika mit uns. Die Stimmung war einzigartig
und emotional beeindruckend. Nach einem Lauf Richtung Ehrenfriedhof kehrten die Afrikaner als Sieger zum Bahnstadttreff zurück.  Unsere Hauptgruppe war 7-10 Minuten später da. Gemeinsam verbrachten wir danach noch schöne Momente im LA 33  Bahnstadttreff.