Zipfelmütze auf und los geht es

Es war naßkalt und trüb. Trotzdem wagten fast 10 Nikoläuse mit Ihrer Zipfelmütze den Weg zu uns. Einer reiste sogar auf dem Fahrrad im Nikolauskostüm an. Und Potzblitz auch ein Pressvertreter gesellte sich zu uns! Ich wollte ihn erst noch fragen, ob er sich noch umziehen wollte, weil er ein großen Rucksack bei sich hatte. Ob denn noch weitere Zipfelmützenläufer zu uns kommen würde ? Ich denke nicht, antwortet ich etwas verlegen. Egal- Hauptsache wir haben unseren Spaß. Los ging es mit einem kleinen Umweg auf der Promenade ( bitte alle recht freundlich in Reihe laufen und Klick) Richtung unserem Nachbarverein HTV. Dort wurde die neue Tantan-Bahn getestet, bewertet und für gut befunden. Alles wurde in Bildern dokumentiert und analysiert sogar ein kleines Video gedreht. Das nächste Mal müssen wir das Singen noch etwas üben 😉  Der Weihnachtsmann war in Bestform, seine Laune steckte uns alle an….
Auf dem Rückweg trafen wir sogar einige Bahnstädter mit Kinder –  diese bekamen richtig große Augen. So viele Nikoläuse und Nikoläussinnen  mit Zipfelmütze. Und dann grüßen die auch noch ganz freundlich! Wir trafen auch noch eine  liebe Postbotin. Kurz vor Ihrem wohlverdienten Feierabend war sie noch spontan bereit ein Bild von uns zu machen. Werde mich demnächst bei ihr revanchieren…
Im evangelischen HALT wurde es dann richtig gemütlich: Zwei selbstgebackene Kuchen, Kekse und Lebkuchen konnten wir gemeinsam bei Tee, Kaffee oder Glühwein genießen.
Neben einem Gedankenaustausch zu „Was gibt es Neues in der Bahnstadt?“ wurden auch Anekdoten vom Lauftreff erzählt.  Ach ja! Wir waren uns alle einig, dass der Nikolaus der schönste Läufer mit Zipfelmütze war. Die Läuferin mit der schönsten Zipfelmütze wurde per Los ermittelt. Beide freuten sich über ein  Einkaufsgutschein von Victor und Linchen.

Laufend in der Bahnstadt

Letzen Dienstag hatten wir Riesenglück: Die Wetterprognose war hervorragend und die Lichtverhältnisse spielten mit. Seit September haben wir eine Sonnenwende, die Tage werden jeweils vier Minuten kürzer. Heißt für unser Läufertreffen, dass wir um 18:30 Uhr meist nur noch eine halbe Stunde im Hellen laufen, dann meist nur noch im Dunkeln.  Im Wald sieht Mann Frau nur noch ein zwei Meter weit- wir müssen uns aufeinander verlassen können und uns gegenseitig mit den mitgebrachten Stirnlampe den Weg ausleuchten. Paarweise sind wir dann unterwegs – einer hat Licht, der andere Vertrauen zum Mitläufer. Es klappt, wenn das Lauftempo und auch die Laufstrecke dynamisch angepasst wird… wenn wir dann aus dem Wald in die Bahnstadt zurückkehren ist uns klar: Wir sind wieder einmal laufend glücklich- und wieder motorisch verjüngt- laut neuer Langzeitstudie um durchschnittlich 10 Jahre 😉
Näheres unter https://www.swr.de/swraktuell/bw/karlsruhe/einzigartige-langzeitstudie-am-kit-zehn-jahre-juenger-dank-sport/-/id=1572/did=20473546/nid=1572/1uhv8pw/index.html

 

Die Bahnstädter können es einfach: Begeistert. Feste feiern. Und laufend Rekorde erzielen.

Zum 5. Mal feierten wir das Sommerfest in der Bahnstadt. Unter dem diesjährigen Motto Zusammenkommen. Gemeinsam den Stadtteil genießen. Gäste willkommen heißen.

Und zum wiederholten Mal  konnte der Stadtteilvereinsvorsitzende Dieter Bartmann einen Besucher- und Läuferrekord bekanntgeben: Schätzungsweise 3000 Teilnehmer und Gäste fanden sich rund um die Schwetzinger Terrassen zum Feiern und zum Laufen ein. Und mehr als 400 Läuferinnen und Läufer nahmen am 2. Bahnstadtlauf teil.

In Runden á 2,5 Kilometer sind diese entlang der Promenade am Feldrand und den Balkonsilhouetten vorbei an der Pfaffengrunder Terrasse zur Schwetzinger Terrasse mit Festbetrieb und Ziel eingelaufen.

Doch voralledem war noch jede Menge zu organisieren, zu planen und anzupacken:
Um 09.00 Uhr trafen wir uns vom Orga-Team zur ersten Lagebesprechung vor Ort. Yvonne, die Helfer- und Streckenpostenchefin und Finbarr standen schon bereit. Wolfgang der Leichtathletikboss  vom Nachbarverein HTV  kam hinzu.
Die Sporteventstudentin Susanne sowie Tim der radelnde Sportwart und
Streckenführer komplettierten mit Dieter und mir unser Aufbauteam.
Als ersten wichtigen Schritt musste die Laufstrecke von uns markiert werden.
Dafür hatte der Nachbarverein HTV Hürden, Bänder, Hütchen bereitgestellt.
Es gab Schilder für die Absperrungen, Absperrband, Hinweisschilder für die
Läufer z.B. die Kilometerampeln, die entlang der 2,5 Kilometer langen Runden
aufgestellt bzw. montiert werden mussten.
An der Pfaffengrunder Terrasse hatte Tim, Sportwart vom HTV, den spontanen
Einfall Kunstrasen zu verlegen, um so den Läufern nicht zu viel kiesigen Untergrund
als Schikane zuzumuten. Echt eine ziemlich feudale und noble Idee.

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Wir realisierten den grünen Teppich gemeinsam schnell und unkompliziert.
Die ersten Bahnstädter staunten nicht schlecht und wollten die 15 Meter auch
schon vor den Läufern testen .-) So gegen 12:00 Uhr hatten wir es dann ( puuh!
es war ganz schön anstrengend) geschafft:  Die Strecke war markiert und präpariert,  auch die Startnummernausgabe war für die An- und Nachmeldungen  fertig.

Um 16:00 Uhr meldete die Startnummernausgabe erste Resonanz. Wir waren ein Team von 7 Personen. Dies war auch bitter nötig:
In der Hochphase brauchte Mann und Frau gute Nerven. Neben Nach- und Ummeldungen, Taschenaufnahme, Herausgabe von Startnummern, Startgebührenannahme und Incentivesaushändigung der Sponsoren durften
auch noch Fragen rund um den Bahnstadtlauf beantwortet werden. Und dies nicht nacheinander, sondern oftmals zueinander oder womöglich auch gleichzeitig und manchmal noch in unterschiedlichen Sprachen. Um 17:00 Uhr quittierte ich meinen
Job, dankbar mir auf der Bühne den Tagesordnungspunkt „Begrüßung der Sponsoren und Ehrengäste“ anschauen zu dürfen.

Da standen Sie also. Aufgereiht mit einem Glas Sekt in der Hand. Dieter Bartmann
unser Vorstandssprecher des Bahnstadtvereins versuchte für das Publikum ein paar Gedanken und Motive aus ihnen  herauszukitzeln. „Warum wollen Sie uns in der Bahnstadt unterstützen? Was war Ihnen wichtig von uns zu erfahren?“ wolle er wissen.
Dies gelang mehr oder weniger. Michael Teigeler, Geschäftsführer  von den Stadtwerken Heidelberg und Andreas Reischmann, Inhaber der Reischmann Apotheken sowie Monika Goncalves Inhaberin eines Pilates Studios in Rohrbach bekamen für ihre Antworten, Gedanken und Motive Beifall und auch das Publikum zeigte Verständnis für ihre Statements.

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Auch Vertreter aller Parteien waren dabei. Die CDU stellte sogar ein eigenes Laufteam. Sportlich, sportlich!  Die konservativen Volksvertreter in schweiß durchtränkten Trikots erhielten Sympathiepunkte von den Zuschauern für ihr sportliches Engagement…
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Doch damit noch nicht genug.  Auch einige unserer Hauptsponsoren ließen
es sich nicht nehmen die 10km durch die Bahnstadt zu laufen.
Michael Teigeler und Andreas Reischmann konnten die 4 Runden
in 51 bzw. 52 Minuten bewältigen. Hut ab!

Natürlich waren wir auch vom Lauftreff  mit dabei. Johannes war unser Bester!
In 40 Minuten war er nur 7 Minuten langsamer wie der Sieger des diesjährigen Bahnstadtlaufs! Alex war drei Minuten später wie Jo im Ziel. Unser Neuer vom
Lauftreff , Sven war dann mit 48 Minuten immer noch im vorderen Drittel  der Teilnehmer des 10km Laufs.

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Carina war die schnellste Frau vom Lauftreff mit knapp 30 Minuten
für die 5-Kilometer. Ich lief wegen Knieprobleme auch nur die halbe
Distanz, konnte aber als Zweiter meiner Altersklasse mit knapp 23 Minuten
noch als 30. Läufer die Ziellinie überqueren…

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Der Kinderlauf steht in meiner Berichterstattung am Ende, in der
Sympathiegunst standen die jungen Läufer aber bei den Zuschauern
ganz weit oben: Der schnellste der 100 Nachwuchsläufer sprintete
die 1,2 km in 4,37 Minuten. Respekt!

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Ach ja! Gefeiert wurde danach auch noch.
Zum Beispiel von  unserem Bahnstadtvereinmitgliederwerbeteam
Na denn Prost!

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