Einladung zum 3. Nikolauszipfelmützenlauf

Am Sonntag, 08.12. um 15:00 Uhr wird wieder mit der Nikolauszipfelmütze für einen guten Zweck gelaufen. Diesmal besuchen wir den Rohrbacher Lauftreff in der Leimer Str. und laufen dann gemeinsam eine 9,8 km lange Strecke durch Rohrbach und die Weinberge.
„Uli Kaiser hat sich hier etwas Besonderes ausgedacht“ so die Veranstalter.
Die Läuferinnen und Läufer sollen sich übrigens vorher warm anziehen: Die Mitnahme einer Jacke ist zu empfehlen. Denn nach dem Lauf feiern wir im Freien der Parkanlage in der Leimer Str. mit Glühwein und Lebkuchen. Jacken können vorher bei unseren Betreuern in einem Auto „geparkt“ werden. „Spendenfreudige können eine freiwillige Spende zugunsten der RNZ-Weihnachtsaktion für Bedürftige in Heidelberg machen, dass ist auch ein schöner sozialer Brauch“ so Thorsten Hupperts vom Lauftreff Bahnstadt.
Geplanter Streckenverlauf:
Leimer Straße Richtung Rohrbach, an Gasthaus „Zur Linde“ rechts ab bergauf zur „Melanchtonkirche“, hinter Kirche links bergab, dann rechts ab in Winzerstraße und dann in  Panoramastraße, der Panoramastraße folgend bis „Bergfriedhof“, ab dort Görressraße folgend in Von-der-Tann-Straße, dann links ab in St.-Peter-Straße bergauf und rechts ab wieder in Panoramastraße und dann über Winzerstraße bis Rathausstraße, vorbei am „Roten Ochsen“ dann links ab in Amalienstraße/Parkstraße, von Parkstraße links ab in Schelklysraße, am Ende der Schelklystraße links ab in Christian-Bitter-Straße, am Ende der Christian-Bitter-Straße links ab in Schleifweg, am Ende des Schleifwegs rechts ab in Leimer StraßeRichtung Leimen, Leimer Straße folgend bis Abzweig „Dormenacker“, hier um 90° links ab in die Weinberge, nach ca. 100m nach links wieder Richung Rohrbach durch die Weinberge, der original Schlussstrecke des „Weinberglaufs“ folgend bis Ziel in der Leimer Str.

Laufend glücklich. Glücklich laufen.

Es schneite bei wenig frühlingshaften Temperaturen von knapp drei Grad. Trotzdem kamen sie zahlreich, die Glücksläufer. Wir wollten ein Zeichen setzen unter dem Motto „Laufen macht glücklich“ anlässlich des Day of Happiness und das Thema Glück zusammen mit fünf Läden in der Bahnstadt positiv besetzten.

Die erste Stadion unseres Glückslaufs war Vianis , ein siebenköpfiges Frieseurteam, in dem der Kunde meistens schön und glücklich rauskommt. Diesmal schauten wir nur kurz vorbei und kamen ohne Happy Haircuts wieder raus ; wir mussten ja schnell weiter..

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Unsere zweite Station war Gelato go.  Der Inhaber des Eiscafés in der Bahnstadt, Alessandro Scarmacio, versteht sein Handwerk und hat extra für uns anlässlich des Glückslaufes ein neues Eis kreiert: das Zitrone-Basilikum-Glückslaufeis.

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Wir schleckten und genossen die neue Eissorte; ganz nebenbei glich sich auch noch unsere innere Temperatur mit der äußeren aus. Wir bedankten uns und sagten glücklich und zufrieden „Ciao“ jeder von uns bekam sogar noch ein Eisgutschein vom Juniorchef zugesteckt…

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Bei Ruprecht Rides ein neuer Fahrradladen, ließen wir uns das Geschäftsmodell von Felix Baumeister vorstellen: Neben der Auswahl fast 100 neuen Bikes, können hier auch gebrauchte second hand Fahrräder gekauft und auch zur Reparatur vorbei gebracht werden.

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Alles was das Team verkauft, hat es vorher selbst ausprobiert! Eine coole und sehr weise Vertriebsphilosophie. Besonders cool ist übrigens auch der kleine Wauwau. Unbedingt mal anschauen 😉
Ausgerüstet mit einem Pannenglückset ging es weiter Richtung Victor und Linchen.

Frau Sandra Walter und ihr Gatte hatten einige Köstlichkeiten in eine Art Osternest zum Probieren und zum Glücklich machen vorbereitet: Lieferungen von Nicolas Vahé, Lakrids und Goldhelm. Köstlich lecker mundete uns zum Beispiel die Pistaziencréme. Und so manch einer kaufte gleich reichhaltig für die bevorstehende Osterfeiertage ein.

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Unsere Endstation und das Finale war dann bei Sharon. Der Gastronom vom Balthazar empfing uns mit gewohnter Herzlichkeit und Wärme. Auch er überlegte sich etwas Besonderes. Neben seinem neuem Bewirtungskonzept, indem er die Qualität, die Regionalität und die Orginalität seiner gekochten und verarbeitenden Produkte in den Vordergrund stellt ist er auch in 2018 gerne bereit Mal neue unkonventionelle Wege zu gehen. So plant er u.a. ein Essens Picknick-Korb für seine Gäste. So können diese im Frühsommer dann die schönsten Plätze und Stellen in der Bahnstadt selbst entdecken und sein Angebot genießen. Das er Geschmack hat und uns glücklich machen kann bewies er  uns schon heute: Sein Glückscocktail, eine Weinschokolade zubereitet auf Eis mit Sahne schmeckte uns vorzüglich.

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Unser diesjähriger Glückslauf durch die Bahnstadt hat bewiesen: Glück  ist ein tolles Gefühl, dass jeder gerne erfahren und erleben will. In einem partnerschaftlichen Verständnis und Miteinander wird dieses Glücksgefühl besonders nachhaltig und Wohlergehen, Sozialem, Wirtschaft und Umwelt können dabei besonders wachsen.

Laufen mal anders erleben

In einem Pilot testete der Lauftreff Bahnstadt ein Athletiktraining speziell für Läufer.
25 Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Region waren neugierig und trafen sich an diesem Dienstagabend vor dem Bahnstadttreff LA 33, um gemeinsam zur Wettkampfstätte dem ESV Rot Weiß zu laufen. Dort wurden Sie von Nina Umhey empfangen.
Die Trainerin hatte bereits einen funktionellen Zirkel aus 13 Stationen vorbereitet. Nach einer Einstimmung mit den Geräten und Vorstellung der Stationen fragte sie bei den Teilnehmern nach: „Hat jemand von euch bereits Erfahrung mit einem Zirkeltraining? Gibt es Vorerkrankungen oder Verletzungen? Muss ich sonst noch etwas wissen?“
Nachdem das geklärt war, ging es zum gemeinsamen Aufwärmen. Es wurden Ausfallschritte auf instabilem Untergrund, Kniebeugen und Frontstütze geübt. Auch Therabänder und Therapiekreisel zur Integration des Trainings der Rumpfmuskulatur und Trainings der Knie- und Hüftstabilität kamen zum Einsatz. Des Weiteren wurden an zwei Stationen an Schlingentrainern und Battle Ropes trainiert.
An diesem Sommerabend wurde geschwitzt, gemosert, hinterfragt aber auch gelacht und gelobt. Die Kommentare und Meinungen der 25 Athleten waren durchweg positiv. „Das Athletiktraining ist eine perfekte Ergänzung und Kombination zum Lauftraining. Es sorgt für Abwechslung mit verschiedenen Übungen im Bereich Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit. „Der Körper wird ganzheitlich für das Laufen trainiert “ resümierte Markus Meßmer vom Lauftreff . Und auch von der Trainerin Nina Umhey kam großes Lob: „Ich war überwältigt von dem großen Interesse an unserer Veranstaltung. Es ist einfach Klasse, so viele motivierte Sportlerinnen und Sportler zu trainieren. Herzlichen Dank an Thorsten Hupperts für die Zusammenarbeit mit dem Lauftreff Bahnstadt. Viele der Anwesenden kannten das Gelände des ESV Rot-Weiss Heidelberg e.V. und seine tolle Infrastruktur noch nicht. So bot sich auch gleich die Gelegenheit, für den ein oder anderen sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.“

Athletiktraining15.08. Vorbereitungen für den Lauftreff

Athletiktraining15.08. mit Nina in Mitte top Bild

Athletiktraining15.08. Hearing

 

Athletiktraining15.08. Bewegung im Parcours best

Warum wir einmalig sind

Bei uns kann jeder mitmachen: Ob groß oder klein, dick oder dünn, ungeübt oder geübt im Laufen. Wir stellen uns auf jeden Mitläufer ein.
Wir sind eine überschaubare Laufgruppe, die Spaß am regelmäßig gemeinsamen Laufen hat und die ihre positive Stimmung gerne an unsere Mitläufer weitergibt. Bei uns wird beim Laufen – falls die Puste noch ausreicht sogar noch so einiges besprochen und Meinungen und Ideen ausgetauscht. Glaubst du nicht? Dann mach Dir doch selbst mal ein Bild von uns und komme dienstags um 18:30 Uhr mal vorbei? Wir würden uns freuen. Je mehr Läufer da sind, desto mehr Spaß haben wir miteinander. Bis dann…

Ein Welcome Run für Flüchtlinge

Beim Laufen, falls noch genug Puste vorhanden, wird bei uns so Einiges besprochen.
So auch geschehen an einem Dienstag im September. Ich konnte mich noch gut erinnern.
Ich lief mit Tim und wir diskutierten über Flüchtlinge und deren Situation in unserem Land. Uns war beiden bewusst, dass wir etwas Gutes, Integratives tun wollten.
Mein erster Gedanke war, diese in einem Flüchtlingsheim zu besuchen. Natürlich mussten wir dorthin laufen. Das versteht sich von selbst. Doch ging das so ohne Weiteres? Dann wollen wir mit Ihnen eine Runde zusammen laufen. Falls keine Laufschuhe vorhanden, kein Problem. Wir haben ja oftmals mehr als ein Paar. Tim hatte dann die Idee für den richtigen Namen. Wir wollen Sie bei uns willkommen heißen und mit Ihnen zusammen laufen: Die Idee für ein Welcome Run war geboren.
Hanna war auch sofort begeistert. Gemeinsam wollten wir die nächsten Schritte in unserem Lauftreff-Team angehen. Wir trafen uns mehrmals im Bistro Balthazar, um den Ablauf des Welcome Runs zu besprechen. Unsere größte Herausforderung bestand darin, wie und durch wen der Kontakt zu den Flüchtlingen hergestellt werden konnte? Unser Glück war, dass im Patrick-Henry-Village (PHV), dem zentralen Aufnahmelager für Flüchtlinge, parallel auch die Idee für eine Laufgruppe entstand. Dort hatte unter anderem auch die Diakonie ihre Arbeit aufgenommen. Es galt jetzt kurzfristig die Kontaktperson ausfindig zu machen und dieser unsere Idee für ein Welcome-Run zu erklären.

Es gelang. Unsere Kontaktperson bei der Diakonie im PHV fand unsere Idee nach Zögern und weiteren klärenden Gesprächen  gut. Wir wollten 5-10 lauf begeisterte Flüchtlinge im PHV abholen und Sie zu uns in die Bahnstadt zum Laufen, gemeinsamen Austausch mit Getränken und Essen einladen. Daneben sollte es eine Laufbörse geben. Wir sammelten für diesen Zweck gut erhaltene Joggingschuhe und Laufklamotten.
Am 18.10. 2015 um 14:00 Uhr liefen mit unseren Lauftreff vier Flüchtlinge aus Afghanistan und drei Flüchtlinge aus Afrika mit uns. Die Stimmung war einzigartig
und emotional beeindruckend. Nach einem Lauf Richtung Ehrenfriedhof kehrten die Afrikaner als Sieger zum Bahnstadttreff zurück.  Unsere Hauptgruppe war 7-10 Minuten später da. Gemeinsam verbrachten wir danach noch schöne Momente im LA 33  Bahnstadttreff.